Folge 15: Mehr als Medizin – Warum guter Service zur Genesung beiträgt

Shownotes

Sich gut aufgehoben fühlen ist ein wichtiger Teil des Heilungsprozesses. In dieser Folge von „Mir zuliebe", dem Gesundheitspodcast der Klinik Diakonissen Linz, erfahren Sie, warum ein Aufenthalt in unserer Klinik oft das Gefühl vermittelt, mehr Gast als Patient zu sein.

Dazu eingeladen haben wir Georg Aichinger, Mitglied der Geschäftsleitung, und Sandra Gruber, Teamleiterin der Hotellerie, die Einblick in das besondere Service- und Betreuungskonzept der Klinik geben. Sie erzählen, wie bewusst gestaltete Räume, hochwertige Ausstattung, Sauberkeit, Gastronomie und vor allem persönliche Dienstleistung zusammenspielen, um eine Atmosphäre des Wohlfühlens zu schaffen.

Eine Folge über Gastfreundschaft im medizinischen Kontext, über Zeit, Aufmerksamkeit und darüber, wie ganzheitliche Betreuung Genesung unterstützen kann.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.linz.diakonissen.at/

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen bei MirZuliebe, dem Gesundheitspodcast der Klinik DirKonissen-Lins.

00:00:16: Hier stehen die individuellen Bedürfnisse der Patienten rund um die Ur- und Mittelpunkt.

00:00:20: Kein Wunder, dass man sich in der Klinik wohlfühlen kann wie in einem Hotel.

00:00:24: Zu diesem Thema sprechen wir heute mit Georg Eichinger, Mitglied der Geschäftsleitung und Sandra Gruber, Teamleiterin der Hotellerie.

00:00:32: Sie werden uns einen Einblick in das spezielle Service und Angebot der Klinikdiakonissen geben.

00:00:37: Frau Gruber, Herr Eichinger, schön, dass Sie heute bei uns sind.

00:00:40: Darf ich gleich zu Beginn einmal fragen, was macht den Aufenthalt in der Klinikdiakonissen Linz so besonders?

00:00:47: Danke für die Einladung.

00:00:48: Wir freuen uns sehr, hier zu sein.

00:00:50: Ja, was macht den Aufenthalt in der Klinik so besonders?

00:00:53: Also ich denke, es sind viele Faktoren, die und auch Bereiche, die zusammenwirken, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich für unsere Patienten zu gestalten.

00:01:04: Ich möchte es ein bisschen zerlegen in die Themenblöcke, wie man es vielleicht auch aus Hotels kennt, wo man noch einen Aufenthalt ja auch gerne gefragt wird, um es zu bewerten.

00:01:16: Das ist natürlich die Ausstattung, das eine Thema, das zweite ist die Sauberkeit, die Gastronomie und natürlich auch die Dienstleistung.

00:01:24: Ich beginne mit der Dienstleistung, eines der wichtigsten Themen und da haben wir schon bereits vor sechzehn Jahren auf Mitarbeiter aus der Gastronomie und Hotellerie gesetzt, die im stationären Bereich tätig sind.

00:01:39: Die kümmern sich um alle Themen abseits der medizinischen Betreuung und haben es geschafft, mit diesen Mitarbeitern diese Besonderheit, die man aus der Gastronomie kennt, diese Aufmerksamkeit, diese Gastfreundschaft und den Servicegedanken mit in die Klinik zu bringen.

00:01:56: Ein weiteres Thema ist natürlich die räumliche Umgebung.

00:01:59: Und wir haben in den letzten Jahren alle Patientenzimmer im Zuge der Generalsanierung der Klinik neu eingerichtet und saniert, haben in Zusammenarbeit mit Architekten und Lichtplanern die Zimmer gestaltet mit warmen Farben, mit indirekter Beleuchtung und natürlich auch mit Holztekoren, sodass nun wirklich sich die Patienten auch wohlfühlen.

00:02:23: Der dritte wesentliche Bestandteil ist natürlich die Sauberkeit und die Ordnung in der Klinik.

00:02:30: Da ist es uns besonders wichtig, neben der Grundvoraussetzung der Sauberkeit in medizinischen Umfeld, dass auch zu jeder Zeit Ordnung im Patientenzimmer ist.

00:02:43: Und wir achten da auf sehr viele kleine Details, wie die Möbeln im Zimmer gestellt sind, dass ausreichend Kleiderhacken im Kasten sind, dass die Vorhänge stets ordentlich gerichtet sind.

00:02:56: Und das Thema ist uns besonders wichtig, da es auch zum Wohlfüllen beiträgt.

00:03:01: Der vierte und letzte Bereich ist natürlich die Gastronomie, sprich unsere Küche in der Klinik.

00:03:07: Dort haben wir einen sehr hohen Anteil an Fachkräften und setzen sehr stark auf frische, gesunde Küche, da es wesentlich auch beiträgt zur Genesung und zum Wohlfüllen.

00:03:19: Wie genau kann man sich das Einchecken in der Klinik vorstellen?

00:03:23: Wo kommt man da an?

00:03:25: Also das Einchecken beginnt eigentlich schon, bevor der Patient zu uns in die Klinik kommt.

00:03:30: Die Zimmer werden individuell für den Patienten vorbereitet.

00:03:34: Neben der Standardüberprüfung auf Sauberkeit, Ordnung und das auch alle technischen Funktionen einwandfrei funktionieren, wird für den Patienten je nach Wunsch auch bereits Matratze aufgelegt, die den gewünschten Härtegrad entspricht.

00:03:50: Je nach Eingriff gibt es dann Lagerungsschienen bzw.

00:03:53: zusätzliche Bolster bzw.

00:03:55: wird auch schon ein Krückenständer und Krücken für den Patienten hergerichtet.

00:04:00: Unsere Logistikabteilung, die für die Patiententransporte bei uns in der Klinik zuständig ist, kümmert sich darum, dass der Patient stets begleitet ist, egal ob es in den OB geht oder zu einer Untersuchung.

00:04:13: Der Patient wird niemals alleine gelassen bei uns in der Klinik und wir achten auch sehr darauf, dass die Termine stets gut eingedackt sind, so dass der Patient zum Beispiel in der Radiologie oder beim Anästhesieaufklärungsgespräch keine langen Wartezeiten hat.

00:04:34: Im Zimmer angekommen, wird er vom Servicepersonal dann informiert über alle wichtigen Funktionen im Zimmer.

00:04:41: Eines der wichtigsten Dinge ist natürlich der Pflegeruf, der für den Patienten wichtig ist, aber auch wie das TV-Gerät funktioniert, wie man die Schalo-Sin herunterlässt, mit dem Ziel, dass der Patient sich so schnell wie möglich im Zimmer wohlfühlt und dass er sich auch zurechtfindet.

00:04:58: Frau Gruber, Sie sind Teamleiterin der Hotellerie und sorgen für das ganz besondere Wohlgefühl.

00:05:04: Jetzt interessiert uns natürlich, ob es in der Klinik auch abgesehen vom Patientenzimmer so Orte der Entspannung und der Erholung Sowohlfühlbereiche gibt.

00:05:14: Ja, die haben wir auch.

00:05:15: Unsere Kapelle zum Beispiel, die muss in twohundsechzig bis vierhundsechzig gebaut worden ist vom Architekten Roland Erthl.

00:05:22: Im Zuge der Generalsanierung, zweihundzwanzig ist sie dann hergerichtet worden.

00:05:28: Diese Kapelle dient den Patienten einfach zur Ruhe suchen oder einen Raum der Stilde.

00:05:34: Wir haben in dieser Kapelle auch ein Buch aufgelegt, das sehr beliebt und sehr gut genutzt wird, wo unsere Patienten Gedanken hineinschreiben können oder Gebeten oder Dankssagungen.

00:05:47: Es wird auch von anderen Patienten oder Besuchern gerne gelesen und vielleicht spendet diese Worte an den Patienten Trost oder gibt ihnen Verbundenheit.

00:05:56: Diese Kapelle dient allen, ganz gleich, welche Religion sie angehören.

00:06:02: Ein weiterer Wohlfühlort ist unsere Cafeterie.

00:06:04: Man muss sich alle treffen, sowohl die Besucher, die Patienten und auch unsere Mitarbeiter.

00:06:11: Die Cafeterie dient als Ort der Begegnung, wo man Zeitungen lesen kann.

00:06:15: Ein Mitbringsel noch organisiert, einfach als Zeichen.

00:06:21: Also, wenn man besucht, dass man sich was gedacht hat dabei.

00:06:24: Es werden angenehme Gespräche geführt.

00:06:26: Da fällt dann so der Druck vielleicht von einer Operation, indem man die Gedanken, man kommt auf andere Gedanken.

00:06:32: Und wo kann man sich mit den Zeitschriften zum Beispiel hinsetzen?

00:06:36: Man hat auch die Möglichkeit, dass man diese Zeitschriften zum Beispiel auf unsere Dachterrasse mitnimmt.

00:06:41: Die befindet sich im Innenhof.

00:06:43: Wie kann man sich die vorstellen?

00:06:44: Wie schaut die aus?

00:06:45: Es ist sehr grün.

00:06:47: Es sind sehr viele Sträucher.

00:06:49: Der gute Duft oder der schöne Duft vom Lavendel.

00:06:52: Ah, beruhigend.

00:06:54: Genau.

00:06:55: Wir haben da ganz gemütliche Laschen, wo man sie so richtig wohlfüllen kann, Lärm beruhigt oder einfach hinsetzen und die Zeit dort oben geniessen oder auch mit einer Tasse Kaffee oder Tee.

00:07:08: Lavendel, sehr beruhigend.

00:07:11: Das sind ja alles Orte, die mit allen Sinnen also wahrgenommen werden können.

00:07:15: Gibt es da ein Konzept dahinter?

00:07:17: Ja, natürlich gibt es ein Konzept und es wurden in den letzten zehn Jahren die gesamte Klinik wurde general saniert.

00:07:24: Von der Eingangshalle bis in den OB-Bereich wurde nach und nach im laufenden Betrieb das Haus umgebaut.

00:07:31: In allen Bereichen haben wir besonders auf die Gestaltung geachtet, sei es Wandfarben, natürlich auch die Beleuchtung in Patientenzimmer und in vielen Bereichen auch mit einer indirekten Beleuchtung.

00:07:43: Und natürlich der Duft war natürlich ein Thema, wo wir immer darauf geachtet haben, man kennt, dass es in Krankenhäusern immer nach Desinfektionsmittel riecht und wir verwenden natürlich ganz gezielt auch Duftspender in den öffentlichen Bereichen, um dem entgegenzuwirken.

00:08:01: Ich könnte mir vorstellen, dass auch das Putzmittel selber so versetzt ist, dass es nicht so nach Krankenhaus riecht, oder?

00:08:08: Das ist richtig.

00:08:10: Bei der Auswahl der Reinigungsmitteln achten wir natürlich zu einem, dass es den gesetzlichen Ansprüchen genügt, aber natürlich auch der Duft eines Reinigungsmittels ist bei der Auswahl mitentscheidend.

00:08:21: In der Klinik Diakonisten geht es also definitiv immer ums Wohlgefühl.

00:08:26: Jetzt interessiert es unsere Hörer aber bestimmt auch, wie für das leibliche Wohl der Patienten gesorgt wird.

00:08:31: Frau Gruber, können Sie uns da etwas darüber erzählen?

00:08:34: Ja, wir haben ein Speiseplan.

00:08:37: täglich drei verschiedene Menüs, die was individuell zusammengestellt werden können, ganz so wie es der Patient haben möchte.

00:08:44: Und dieser Speiseplan wird immer gemeinsam mit dem Küchenschiff und mit der Diatologin erarbeitet.

00:08:51: Also da gibt es für jeden, also wenn man vegetarisch ist, wenn man Fleisch ist, Veganer auch?

00:08:57: Veganer auch.

00:08:58: Die verschiedensten Kostformen, aber auch speziell auf Diabetika oder Stoffwechselerkrankungen.

00:09:04: Auf alles wird eingegangen und dass auch diese Patienten akurte Vielfalt an Menüs oder Gerichten sich aussuchen können.

00:09:11: Das klingt auf jeden Fall nach einem Wohlgenuss.

00:09:14: Gibt es darüber hinaus auch noch Serviceleistungen, die sie den Patienten oder Patienten anbieten können?

00:09:20: Ja, natürlich.

00:09:21: Wir haben für unsere Patienten Bedeckere, Maniköre oder auch Friseure.

00:09:25: Wir terminisieren es mit unseren Patienten, stimmen es mit ihnen ab.

00:09:29: Wunderbar, da fühlt man sich ja wirklich wie in einem Hotel.

00:09:33: Herr Eichinger, beschreiben Sie mir bitte noch mal in einem Satz, was das Service in der Klinik Diakonissen so besonders macht.

00:09:40: Im Mittelpunkt steht natürlich die medizinische Betreuung.

00:09:44: Darüber hinaus sind wir aber auch Gasgeber und legen hohen Wert in der Klinik auf dem Wohlfühlfaktor.

00:09:49: Und daher stehen unsere Patienten und Kunden und deren Bedürfnisse und Wünsche immer auch im Mittelpunkt um den Aufenthalt und somit auch die Genesung so optimal wie möglich zu gestalten.

00:10:02: Frau Gruber, was schätzen die Patienten besonders bei einem Aufenthalt in der Klinik Diakonissen Linz?

00:10:07: Das fängt schon an, wenn wir unsere Patienten in der Halle beim Lieftbereich abholen.

00:10:12: mit dem Namen begrüßen, sie dann ins Zimmer begleiten, ihnen kurz das Zimmer vorstellen, einfach die Sicherheit geben, dass sie ankommen können.

00:10:22: Und nicht nur beim Ankommen, sondern auch während des gesamten Aufenthalts schätzen unsere Patienten sehr, dass wir uns Zeit nehmen.

00:10:30: Sie werden täglich gefragt, welche Menüzusammenstellung das sie haben möchten.

00:10:35: Wir haben einen Serviceruf im Zimmer, wo sie jederzeit das Servicepersonal kontaktieren können, sich einen Kaffee bestellen können, einen Getränk.

00:10:44: Auch für die Besucher servieren wir Kaffee und Getränke in das Patientenzimmer.

00:10:49: Und ich denke, das schätzen unsere Patienten sehr und das macht es auch so besonders bei uns in der Klinik.

00:10:55: Ein Aufenthalt in der Klinik-Dirkonissen lässt also keine Wünsche offen.

00:11:00: Frau Gruber, Herr Eichinger, ich bedanke mich für das Gespräch.

00:11:04: Wir bedanken uns auch.

00:11:05: Danke für die Einladung.

00:11:06: Danke schön.

00:11:08: Das war's für heute bei mir zu Liebe.

00:11:11: Sie haben noch Fragen oder möchten wissen, an wem Sie sich mit Ihrem Anliegen wenden können?

00:11:15: Dann nehmen Sie gern über den Gesundheits-Guide Kontakt mit uns auf.

00:11:20: Hier finden Sie persönliche Unterstützung, Antworten auf Ihre

00:11:23: Fragen

00:11:24: und jemanden, der Ihnen wirklich weiter hilft.

00:11:27: Den Link dazu finden Sie wie immer in den Show-Notes.

00:11:31: Und wenn Ihnen der Podcast gefallen hat, Würden wir uns freuen, wenn Sie ihn abonnieren oder uns eine positive Bewertung hinterlassen.

00:11:38: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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