Folge 7: Klar sehen: Moderne Methoden der Augenchirurgie

Shownotes

Unsere Augen begleiten uns ein Leben lang, deshalb ist es umso wichtiger, bei Einschränkungen oder Erkrankungen rechtzeitig zu handeln. In dieser Folge von „Mir zuliebe“, dem Gesundheitspodcast der Klinik Diakonissen Linz, geht es um moderne Augenchirurgie: von Fehlsichtigkeit über den Grauen Star bis hin zu komplexen Lid-Operationen.

Dr. Paul Jirak, Facharzt für Augenchirurgie, erklärt, wann eine Operation notwendig wird, wie Eingriffe heute schonend und erfolgreich ablaufen und warum selbst ältere Patienten nach wenigen Stunden wieder nach Hause können. Außerdem erfahren wir, welche Rolle Vorsorgeuntersuchungen spielen, was moderne Technik wie Augmented Reality und KI im Operationssaal leisten und was die Augenklinik der Diakonissen Linz besonders auszeichnet.

Eine Folge über präzise Diagnostik, erfolgreiche Behandlungen und die Rückkehr zu klarer Sicht.

Mehr Informationen gibt es unter: https://www.linz.diakonissen.at/

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00:00:02: Unsere Augen begleiten uns durchs ganze Leben.

00:00:14: Doch was, wenn das Sehen plötzlich schwieriger wird oder Krankheiten, die sich trüben?

00:00:19: In dieser Folge von Mir zu Liebe sprechen wir über moderne Augenchirurgie, von Fehlsichtigkeit über den grauen Starr bis hin zu komplexen Lid-OPs.

00:00:30: Dabei klären wir, wieso eine Operation abläuft, wann sie nötig ist und was die Augenklinik der Diakonissen Linz besonders macht.

00:00:39: Antworten auf diese Fragen gibt uns heute Dr.

00:00:42: Paul Jirak, Facharzt für Augenchirurgie.

00:00:45: Herzlich willkommen.

00:00:46: Danke für die Einladung.

00:00:47: Ich freue mich, dass ich da sein darf.

00:00:48: Begehen wir mit

00:00:49: einer der häufigsten Fragen.

00:00:51: Wann brauche

00:00:51: ich überhaupt eine Augenchirurgie und woran merke ich, dass es Zeit ist, etwas zu tun?

00:00:57: In der Regel gibt es zwei Möglichkeiten, wie man da draufkommt.

00:01:00: Die erste Möglichkeit ist, dass der Patient einfach selbst bemerkt, dass er schlecht sieht.

00:01:05: Und dann wird er in der Regel zum Augenarzt gehen und sich untersuchen lassen und dann wird dort festgestellt, was die Ursache ist.

00:01:10: Das kann eine nicht geurgische Ursache sein, also eine, die keiner geurgischen Behandlung bedarf, oder eben eine, die operiert werden muss.

00:01:19: Und die andere Möglichkeit, wie man da aufkommen kann, dass es einfach bei einer Routine-Untersuchung auffällt.

00:01:24: Dass einfach der Augenarzt am Patienten sagt, passen sie auf.

00:01:27: Da gibt es ein Problem, das wird mittelfristig zu operieren sein.

00:01:31: Und es gibt auch Leute, wo ein Auge besser ist als das andere und wird das mit der Zeit abgenutzt oder ist sowas angeboren?

00:01:42: Eine Abnutzung?

00:01:42: im eigentlichen Fall ist das eigentlich nicht.

00:01:47: Speziell der graue Start zum Beispiel ist einfach eine Alterungserscheinung der Linse, wie mit den grauen Haaren.

00:01:53: Und der eine ist früh grau oder milliert, der andere erst sehr spät, aber jeder irgendwann.

00:01:58: Das heißt, wenn man zu jemandem sagt, du wirst mal einen grauen Stahl bekommen, lebt man sich nicht sehr weit.

00:02:02: Aus dem Fenster.

00:02:03: spannender wäre schon, wenn man es zeitlich eingrenzen könnte, das kann man aber nicht.

00:02:06: Und das heißt, das sind einfach Alterungsprozesse in der Linse, die dazu führen, dass die Linse irgendwann trüb wird.

00:02:12: Und dann sieht der Patient schlecht raus und irgendwann dann auch der Augenarzt schlecht rein.

00:02:16: Und wenn man es gar nicht behandelt, dann blindet man.

00:02:18: Das ist immer noch die häufigste Erblindungssache weltweit bei uns nicht, weil bei uns hat jeder die Möglichkeit sich operieren zu lassen.

00:02:24: Was ist so?

00:02:25: das erste Anzeichen, wo man merkt, das könnte ein grauer Starr sein und nicht einfach nur eine Sehschwäche?

00:02:32: Die Symptome sind sehr vielfältig.

00:02:34: Das geht von der Patientstelle fest, dass die Brille nicht mehr passt, scheinbar.

00:02:39: Überveränderungen in den Dioptrin tatsächlich.

00:02:41: Also manche Formen des Gaaren Stars können die Dioptrin verändern.

00:02:44: Und dann

00:02:45: sehr schnell?

00:02:46: Auch.

00:02:47: Es verläuft nicht immer gleich, aber es ist möglich.

00:02:49: Bei anderen beginnt es einfach durch Lichtempfindlichkeit, Blendung in der Nacht.

00:02:54: Die sagen unter tags geht es eigentlich noch ganz gut, aber ich kann nicht mal in der Nacht Auto fahren, weil ich sofort geblendet bin.

00:03:00: Wir sind einfach zu einer gleichmäßigen Trübung.

00:03:03: Wie durch ein verschmutztes Glas oder wie durch ein Nebel.

00:03:07: Der klassische Patientenspruch ist alles grau in grau.

00:03:11: Ah, grauer

00:03:11: Stahl.

00:03:12: Genau.

00:03:13: Der graue Stahl, der Name kommt aber eigentlich daher, dass man ja früher sich in der Diagnostück eigentlich nur vor der Findung des Augens spiegelt, zumindest einfach dadurch behofen hat, dass man das Auge angeleuchtet hat.

00:03:22: Und wenn die Bubille grau war, dann war es der graue Stahl.

00:03:26: Wenn sie grünlich geschimmert hat, dann war es der grüne Starr.

00:03:29: Und wenn man nichts gesehen hat, einfach die probiere Schwarz war, wie sie eben ist, war es der schwarze Starr.

00:03:34: So ein Angelkunde war sehr lange sehr einfach.

00:03:37: Und ist das dann der grüne Starr, von dem hört man ja nicht so oft?

00:03:40: Der grüne Starr ist auch eine ganz wichtige Erkrankung, vor allem auch eine sehr heimtückische Erkrankung, weil der Patient sehr lange nichts merkt.

00:03:46: Und so ein bisschen da... Ihr Tum ist, dass die Leute glauben, den kann man nicht behandeln oder nicht operieren, das kann man sehr wohl.

00:03:54: Aber der große Unterschied zum Grauenstarr ist, dass ich den Schaden, den ich genommen habe von der Erkrankung, also die Einschreckung des Seevermögens, nicht wieder rückgängig machen kann.

00:04:02: Also man kann das sehr wohl operieren oder behandeln.

00:04:05: Man fängt meistens da mit Augentropfen eigentlich an in der Behandlung.

00:04:08: Laser kommen zum Einsatz, Operationen kommen zum Einsatz.

00:04:12: Aber das, was sozusagen schon kaputt ist, bleibt kaputt.

00:04:15: Beim Grauenstarr ist es anders.

00:04:16: Selbst wenn ich vollständiger blinded ist, habe ich gestern einen Patienten operiert, kann der nachher wieder sehen.

00:04:21: Wenn ich die Trübelinse entfernt habe, dann sieht der wieder was.

00:04:25: Und das macht den Grauenstarr oder die Operation oder Behandlung des Grauenstarrs viel, viel erfolgreicher.

00:04:31: Das heißt jetzt nicht, dass man warten soll, bis man blindet, weil die Operation wird dann auch schwieriger und komplikationsdrechtiger.

00:04:37: Aber möglich ist es, dass man das sozusagen noch rettet.

00:04:41: So toll, dass man durch die Operation Menschen wieder sehend machen kann.

00:04:46: Ja, absolut.

00:04:48: In der Augenheilkunde gibt es ein paar schöne Dinge.

00:04:52: Das Erste ist, dass man, ich würde sagen, den Diagnosen einfach durch seinen Blick stellt.

00:04:59: Ich schaue es an, ich sehe es und sage, das ist es.

00:05:03: Das Zweite, was super ist, ist, dass die Diagnose auch extrem sicher ist.

00:05:07: Dass es nicht zwar ein Könnte sein könnte, aber auch, sondern in den meisten Fällen.

00:05:11: ist man sich hundertprozentig sicher, das ist das Problem.

00:05:15: Und das Dritte ist eben, dass die Chirurgie speziell in der Augenhälfte extrem erfolgreich ist.

00:05:19: Also wir haben sehr geringe Komplikationsraten, sucht in der Medizin eigentlich seinesgleichen mit sehr guten Erfolgsaussichten.

00:05:27: Es bleibt eine Operation, es gibt Risiken, über die muss man auch sprechen vorher.

00:05:30: Man kann es auch selbst beeinflussen, teilweise durch geeignetes Verhalten.

00:05:35: Aber insgesamt muss man sagen, Auch die Operationsdauer und alles, was damit zusammenhängt, ist einfach sensationell geworden über im Lauf der Zeit.

00:05:44: Das war nicht immer so.

00:05:46: Und Sie haben noch den schwarzen Starr erwähnt, oder

00:05:49: Starr?

00:05:50: Genau, der Begriff Starr kommt ja vom starren Blick, vom starren Blick der Blinden sozusagen.

00:05:55: Also man hat sich dann gefragt, warum sind die blind?

00:05:58: Ja, den Schwarzen Stein gibt es eigentlich nicht mehr, auch als Begriff nicht mehr, aber das werden zu subsumieren, Netzertablösungen, Gefäßverschlüsse.

00:06:06: Hört einfach alles, was man nicht von außen mit einem Lampen feststellen kann und der Patient trotzdem nicht sieht.

00:06:12: Aber früher hat man dann gesagt, okay, das ist etwas Schwarze.

00:06:14: Ja.

00:06:16: Die Krankenhausaufenthalte sind wieder lang bei so einer Operation?

00:06:21: Nein, überhaupt nicht, also mittlerweile, also wenn wir jetzt den grauen Stahl hernehmen, aber es gilt doch für die meisten anderen eigentlich operieren wir tageskinisch, also der Patient kommt, wird vorbereitet, wird operiert, graue Staubperson dauert zwischen acht und zwölf Minuten, dann darf der Patient ein bisschen ausrasten, dann schaut man ihn nochmal an, dann geht er nach Hause, also die Gesamtaufenthaltsdauer sind vielleicht drei, vier Stunden und das vor allem auch sehr... Gut ist, weil man doch auch sehr viele ältere Patienten hat, ist, dass wir viele Operationen in sog.

00:06:54: Tropfern ist, die sie durchführen können.

00:06:56: Das heißt, wir spritzen nicht oder machen gar Narkose, sondern betäuben das Auge einfach nur mit Tropfen.

00:07:03: Das reicht völlig aus.

00:07:04: Und dadurch ist der Eingriff auch sozusagen für den Rest des Patienten, also nicht nur fürs Auge schonen, sondern auch für den Restorganismus, kein Narkose-Risiko.

00:07:11: Und dadurch kann man sehr, sehr schonend auch Leute, die vielleicht sonst gesundheitlich nicht so beieinander sind trotzdem.

00:07:18: Hilfen mit einer Kranstaub.

00:07:19: Wenn man

00:07:19: das jemanden vor vierzig Jahren erzählt hätte, da hätten die Leute wahrscheinlich gedacht, das kann ich mir nicht vorstellen, oder?

00:07:27: Doch, also vor vierzig Jahren war man vergleichsweise schon sehr erfolgreich.

00:07:32: Früher hatten wir ja den Star gestochen.

00:07:34: Da gab es die Starstecher, das war fahrendes Volk.

00:07:37: Die sind von Jahrmarkt zu Jahrmarkt gezogen und haben mit einer Nadel oder mit einem kleinen Messerchen den Leuten, die drüber Linse nach hinten in den Glaskörper haben luxiert.

00:07:45: Und das hat kurz funktioniert, also die haben natürlich dann nicht sehr gut gesehen, aber zumindest wieder was, das war wieder hell.

00:07:50: Aber meistens sind die dann auch ein paar Wochen an den Folgekomplikationen, die selbst es war damals unbekannt.

00:07:55: Nichts an der Lösung, sonst irgendwas, was dann in der Folge auftritt, bei dieser Art zu operieren.

00:08:00: Abblindet unterwand ich natürlich schon über alle Berge.

00:08:03: Aber, ich würde sagen, sozusagen der große Paradigmenwechsel war eigentlich dann nach dem Zweiten Weltkrieg, wo die ersten Kunstlinien implantiert wurden.

00:08:15: Vorher hatten wir diese dicken Aschenbecherbrillen, gehabt nach einer Stauboperation mit zwanzig Diobtrin oder mehr.

00:08:21: Und aus den Neunundvierzig ist das erste Mal von einem Engländer.

00:08:25: eine Kunstlinse implantiert worden.

00:08:26: Das hat zwar damals nicht sehr gut funktioniert noch, aber ein Anfang war gemacht.

00:08:30: Und ich würde sagen, seit den fünftiger Jahren setzt man jetzt drottinemessig Kunstlinse ein, die sich natürlich extrem gewandelt haben im Laufe der Zeit.

00:08:39: Das sind mittlerweile kleine Hightech-Teile.

00:08:44: Aber das Prinzip ist eigentlich, kann man sagen, siebzig Jahre alt.

00:08:48: Ich glaube, die Horrorvorstellung von jedem Menschen ist, am Auge zu operiert zu werden.

00:08:54: zu sehen, wie das Instrument, das Messer, wie das so ans Auge gesetzt wird.

00:09:00: Wie ist das für die Patientinnen und Patienten?

00:09:03: Wenn es so wäre, würde ich mir das auch sehr schrecklich vorstellen, wenn die gute Nachricht ist.

00:09:08: Man kriegt das eigentlich gar nicht mit.

00:09:11: Schatten vielleicht ein sehr helles Licht, wo wir auch ungefähr hinschauen sollen, also das ist auch eine Art Fixierhilfe.

00:09:16: Und ansonsten kriegt man dann nicht viel mit, man hört seltsame Geräusche, sieht komische Seifenblasen, Farbenspiele, Lichtspiele.

00:09:24: Vielleicht drückt so.

00:09:25: eine kurze Operation ist eigentlich auch nicht schmerzhaft oder einfalls sehr wenig.

00:09:31: Jedes hat eine unterschiedliche Empfindlichkeit.

00:09:35: Die meisten Patienten sind total überrascht, wenn man sagt, wir sind fertig, alles gut gegangen.

00:09:42: Das war's schon.

00:09:42: Ich dachte, wir fangen erst quasi an.

00:09:47: Das geht so flott, dass man die meisten da wirklich überrascht.

00:09:51: Schön.

00:09:52: Das wusste ich auch nicht.

00:09:54: Wie ist es dann danach, hat man dann dunkle Sonnenbrillen auf für Zeitlang?

00:09:58: Weil ich denke, das ist ja dann sensibel, oder?

00:10:03: Also, unmittelbar nach der Operation wird das Auge mit einer Plastikschale abgedeckt, einfach zum Schutz.

00:10:08: Und das sollte man am Anfang in der ersten vierzehn Stunden noch mehr oder weniger oben lassen.

00:10:12: Vielleicht auch die ersten Nächte wieder aufkleben.

00:10:15: Und ja, konstativ eine Sonnenbrille ist immer anzuraten, aber das ist mein Standardsbuch, ein Augenarzt zu fragen, ob man Sonnenbrille tragen soll, ist wie ein Lungenfacharzt zu fragen, ob man es um Rauchen aufhören soll.

00:10:24: Also, die Antwort ist immer ja.

00:10:26: Und ein Schutz für das Auge ist ja die Sonnenbrille auch immer vermücken.

00:10:30: Nicht nur vor auf alle Lichtvermückten, vor Ästen, vor Staub, vor starken Wind, also es wird einfach auch angenehm.

00:10:36: Und was man auf einmal auch nicht vergessen darf, der graue Stahl ist ja eine Trübung der Linse.

00:10:43: Das heißt, wenn man die dann wegnimmt, ist das sehr, sehr hell.

00:10:46: Das sind die Patienten ja gar nicht mehr gewohnt, so hell und kontrastreich zu sehen.

00:10:51: Und deswegen ist das vor allem Indien natürlich sehr, sehr, sehr erfreulich, weil jetzt sieht man wieder alles ganz genau.

00:11:00: Klar, aber speziell jetzt im Sommer draußen ist es natürlich schon sehr, sehr hell.

00:11:05: So wie wenn sie sehr lange eine Sonnenbrille getragen hätten und sie dann plötzlich abnehmen und ins Licht schauen, sind sie geblendet.

00:11:10: Deswegen ist sozusagen das Teil einer Sonnenbrille, ohne dass man es den Patienten jetzt direkt anschafft sozusagen, eigentlich Standardnacher, zumindest für einige Zeit lang.

00:11:19: Aber empfehlen wird man es sowieso.

00:11:20: Was macht die Augenklinik der Dir.

00:11:22: Kunissen Linz besonders?

00:11:25: Ja, zu allererst einmal sind wir hervorragend ausgestattet.

00:11:28: Wir haben modernste Diagnostik, wir haben modernste Geräte mit denen wir operieren und auch mikroskoptechnisch sind wir auf dem allerletzten Stand.

00:11:40: Da hat es in den letzten Jahren durchaus schöne Entwicklungen gegeben.

00:11:44: Wir operieren de facto mit einem Art Head-Up-Display, wenn Sie sich das so vorstellen wollen.

00:11:48: Das heißt, wir bekommen In unserer Mikroskop-Bild quasi Dinge eingeblendet, im Sinne einer Augmented Reality, die uns helfen, gewisse Dinge bei der Operation einfach noch genauer und präziser zu machen.

00:12:03: Es hilft z.B.

00:12:04: sehr bei der Implantation von sogenannten toerischen Linse, mit denen wir den Astigmatismus korrigieren, also die Hornvergrümung, weil da wichtig ist, dass die Linse ganz exakt in der richtigen Achse ausgerichtet ist.

00:12:14: Man startet also mit, dass es vorher irgendwie von Hand markieren muss und dann interoperativ da abgleichen, kriege ich das quasi auf Knopfdruck eingeblendet.

00:12:22: Und das ist einfach, ich habe am Anfang gedacht, a nice to have.

00:12:26: Mittlerweile möchte ich eigentlich nicht mehr ohne.

00:12:31: Ja zunehmend kommt auch die KI ins Spiel.

00:12:35: Die KI macht ja vielleicht in Filmbereichen wenig Sinn, aber im speziell Bereich der Linzenberechnungen wird das zunehmend interessant, dass man die Genauigkeit, dass aufgrund unserer Ergebnisse es noch besser vorhersagen kann.

00:12:49: Wobei wir sagen, was alles, was ich jetzt aufgezählt habe, sind Dinge, die man zumindest in der einen oder anderen Ausbringung auch anderswo hat.

00:12:55: Aber das, was die Klinik-Diakonisten sehr speziell macht, aus meiner Sicht ist einfach, dass Zeit ist.

00:13:00: Es ist ruhig, das fällt auch den Patienten auf.

00:13:03: Das ist das erste, was ihnen auffällt.

00:13:04: Mein Bereich ist angenehm, ruhig.

00:13:07: Und das ist natürlich schön für die Patienten.

00:13:09: Es ist kein Stress, alles geht's ja... gelassen und ruhig und mit viel Zuwendung ab.

00:13:15: Was viele vergessen ist, ist auch für den Arzt schön, wenn es ruhig abgeht, wenn er Zeit hat, einen Schluck Tee zu trinken, vielleicht auch mal mit dem Patienten ein bisschen zu plaudern.

00:13:25: Das ist einfach ein sehr ruhiges, schönes, entspanntes Arbeiten.

00:13:31: Was sind noch weitere Leistungen in der Klinik bei den

00:13:34: Augen?

00:13:35: Der grundsätzlich einmal stehen neben der Gaul-Star-Operation werden auch Lid-Operationen durchgewirrt, Lid-Staffungen, kleine Lid-Tumoren.

00:13:44: Zählt das dann in den kosmetischen Bereich?

00:13:47: Auch, aber nicht nur.

00:13:48: Also das ist eher dann für die Verrechnung interessant, aber die Operation ist eigentlich die gleiche, egal ob es aus medizinischen Beweggründen oder aus kosmetischen Beweggründen durchgeführt wird.

00:13:57: Dann alle möglichen Formen der Leserbehandlung.

00:14:02: Beim grünen Stahleser durchführen, einen sogenannten Nachstaar kann man lesen.

00:14:06: Netzhautprobleme kann man teilweise mit dem Leser behandeln.

00:14:10: Auch da sind wir sozusagen hervorragend ausgestattet, um diese Behandlungen durchführen zu können.

00:14:19: Alle in der Klinik tätigen Fachärzte haben auch eine Praxis, oder Fachärztinnen auch, haben eine Praxis.

00:14:27: Übrigweise finden diese Untersuchungen auch die Voruntersuchungen.

00:14:30: eher in den Praxen statt, also die Klinik ist dann sozusagen der Ort eher der Intervention.

00:14:37: Und da kann man sich selbstverständlich Termine ausmachen, um Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen.

00:14:41: Generell ist eine Vorsorgeuntersuchung sowieso sehr sinnvoll.

00:14:45: Im Augenbereich muss man mal sagen, ist die Form nicht immersiv, also ist mit keinerlei Risiko verbunden, ist nicht schmerzhaft in irgendeiner Form und sollte laut Empfehlungen der WHO zumindest ab dem vierzigsten Lebensjahr jährlich durchgeführt werden.

00:15:01: Das ist sicher okay so.

00:15:02: Ich sage oft zu den Patienten, jährlich denken, wenn man dann auch alle zwei Jahre sicher geht, dann passt es auch noch.

00:15:08: Ein wichtiges auch noch, eine sehr wichtige Vorsorgeuntersuchung, die eine sehr große Rolle spielt, meine ich, ist die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung im zweiten Lebensjahr.

00:15:17: Die ist an sich ja auch in Mutter-Kind-Pass vorgeschrieben.

00:15:19: Die ist extrem wichtig, um eventuelle Probleme in der frühkindlichen Sehentwicklung erkennen zu können und behandeln zu können, weil der Kammer in den ersten Jahren sehr viel erreichen.

00:15:31: Wenn das unentdeckt bleibt und wir sind das zehnte, zwölfte Lebensjahr, dann ist der Zug mehr oder weniger abgefahren.

00:15:38: Aber wenn es im dritten oder vierten Jahr geschieht, ist das dann auch schon zu spät?

00:15:42: Nein, zu spät ist es nicht, aber je früher, desto besser.

00:15:46: Und deswegen ist es auf der Zeitpunkt zum zweiten, also ungefähr um den zweiten Geburtstag auch nicht zufällig gewählt.

00:15:53: Oft empfiehlt man dann auch noch vor Schulein dritt nochmal, reine Kontrolle und dann halt so alle paar Jahre.

00:15:59: Bis man dann eben viertig wird.

00:16:00: und ob dann macht eine jährliche Kontrolle sicher Sinn.

00:16:03: Eben, weil wie wir vorhin gesagt haben, manche Erkrankungen bemerkt der Patient eh selbst und dann ist es auch noch früh genug, wenn er dann kommt.

00:16:10: Manche sind schon sehr weit fortgeschritten, wenn es der Patient selber bemerkt.

00:16:15: Im heimtückischen Erkrankungen, wie das Glocomo, aber auch dem Akkulardegeneration.

00:16:19: Und da ist es dann schade, dass man eigentlich den besten Zeitpunkt für die Behandlung schon verpasst hat.

00:16:23: Vielen Dank Herr Dr.

00:16:24: Jirak, dass Sie heute bei uns zu Gast waren.

00:16:27: Danke für die Einladung.

00:16:29: Das war's für heute bei mir zu Liebe.

00:16:31: Sie haben noch Fragen oder möchten wissen, an wem Sie sich mit Ihrem Anliegen wenden können?

00:16:36: Dann nehmen Sie gern über den Gesundheitsgeit Kontakt mit uns auf.

00:16:40: Hier finden Sie persönliche Unterstützung, Antworten auf Ihre Fragen und jemanden, der Ihnen wirklich weiter hilft.

00:16:48: Den Link dazu finden Sie wie immer in den Shownotes.

00:16:52: Und wenn Ihnen der Podcast gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn Sie ihn abonnieren oder uns eine positive Bewertung hinterlassen.

00:16:59: Vielen Dank fürs zuhören und bis zum nächsten Mal.

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